ich bin jetzt definitiv um einiges schlauer:
- Ich wusste nicht, dass die jeweiligen Modelle in Zeitschriften oder Büchern im ungewaschenen Zustand fotografiert werden. Warum macht man das bitte? Meistens ist die Wolle doch nach dem Waschen viel kuscheliger als vorher und nur damit das Modell nicht ausgeleiert ausschaut? Da ist die Enttäuschung doch nachher viel größer, wenn das teilweise über Wochen oder Monate gefertigte Werk nach dem ersten Waschen an einem schon ausschaut wie ein Kartoffelsack....
- Mir war auch neu, dass ein bekannter deutscher Wollhersteller größere Nadelstärken und damit auch Maschenproben angibt als eigentlich angebracht sind. Hatte mich bei meinem ersten Versuch genau an die Anleitung gehalten mit der Nadelstärke und da meine Maschenprobe auch super passte, losgestrickt. Aber es wundert mich dann nicht, dass das Vorderteil total ausgeleiert ist, wenn statt Nadelstärke 5,00 eine 4,00 angebracht wäre. Demnach wird meine neue Jacke jetzt eine ganze Nadelstärke kleiner angefangen und dann wird sie auch nicht so ausleiern wie mein erstes missratenes Vorderteil.
- Ich hatte ja extra schon meine Online-Anleitung für die Jacke mit der Anleitung im Buch "Sieger-Maschen" von Magdalena Neuner vergleichen lassen. Ein wirklich schönes Buch. Allerdings ist in der Legende meine Problemmasche noch ganz anders erklärt worden wie in meiner Version. Hatte zwar das Muster verschieden ausprobiert, aber auf die eigentliche Art wie es gestrickt werden soll, bin ich natürlich nicht gekommen. Und warum? Weil ich "die darunterliegende 5. Reihe" falsch gedeutet habe! Man solange stand ich länger nicht auf der Leitung.
Und da ist endlich das Muster, das ich haben wollte *hach*
Ich bin dann mal die Maße umrechnen :)
Liebe Grüße,
Fanala
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